Missing vcruntime140.dll / vcruntime140d.dll

Deine Visual Studio Anwendung beschwert sich über eine fehlende vcruntime140d.dll? Das “d” steht für debug, bitte als “Release”-Version kompilieren.

Deine Visual Studio Anwendung beschwert sich (nun) über eine fehlende vcruntime140.dll? Dann bitte das aktuelle Microsoft Visual C++ Redistributable Package installieren. Achtung: Ob x64 oder x86 entscheidet sich nicht an der Systemarchitektur, sondern an der Programm-Version! Also: Win32-Anwendung läuft nicht -> x86-Package installieren.

hth

C++ println

Dem nächsten, der mir erzählt, Strings wären in Java nicht ganz selbsterklärend (was sich im Wesentlichen darauf beschränkt, dass es keine Primitives sind), dem lach ich ins Gesicht und verweise ihn auf diese gewachsene String/char/…-Welt in C++.

Also. Modulo weiterer Anwendungsfälle, die ich dann ergänze, scheint Textausgabe wie folgt ganz gut zu funktionieren. Ich wollte an der Stelle kein printf verwenden, weil ich jede Ausgabe (zentral) prefixen wollte. Vermutlich könnte man printf einfach wrappen, indem man dessen Signatur kopiert, egal:

Aber bitte auch an den Anfang der Datei, sonst werden die Funktionen nicht gefunden m(

Update: Schön (wenn auch ohne Prefix) ist auch

Java: C/C++ über JNI einbinden

Neulich musste ich eine DLL aus Java heraus ansprechen. Zur Wahl stehen JNI und JNA, wobei JNA “nur” ein Wrapper für JNI ist – und bei mir nicht funktioniert hat. In der Theorie ist JNI aber auch nicht schwer, allerdings legt Visual Studio einem mir Steine in den Weg. Ein Grund mehr, bei Java zu bleiben.

Der Java-Teil ist dann auch denkbar einfach:

Diese DllBridge wird dann in eine Headerdatei übersetzt:

Und diese Header-Datei dann in “das” C/C++-Projekt kopiert. An “das” Projekt kommt man wie folgt:

  • Visual Studio installieren; ich habe Visual Studio Community 2017 mit den Standardkomponenten genommen
  • Neues C++/Win32-Projekt anlegen, im Dialog unter “Anwendungseinstellungen” den Anwendungstyp “DLL” wählen
  • Ich habe das Projekt testweise MyDll genannt, die entstehende .dll heißt später genauso

Nachdem man die DllBridge.h in das Projekt kopiert und über Rechtsklick > Include In Project eingebunden hat, kann man ihre Methoden implementieren. O.g. Code erzeugt genau eine Methode Java_DllBridge_hello, siehe DllBridge.h. Deren Implementierung in der .c-Datei:

Alleine die Importe und die korrekte Version von MessageBox herauszufinden, hat sicher eine Stunde gedauert 😡 Oh, Stichwort “Importe”: jni.h wird vom  JDK mitgebracht, die entsprechenden Ordner muss man in VS bekannt machen. Das funktioniert nicht über einen Symlink, sondern über die Projekteinstellungen, indem man unter Configuration Properties > C/C++ > General > Additional Include Directories diese drei Verzeichnisse hinzufügt (Rekursion wäre ja auch zu einfach.):

  • C:\Program Files (x86)\Java\jdk1.8.0_121\include
  • C:\Program Files (x86)\Java\jdk1.8.0_121\include\win32
  • C:\Program Files (x86)\Java\jdk1.8.0_121\include\win32\bridge
    PS Ja: Das ist ein 32-Bit-Java, weil ich letztlich eine 32Bit dll ansprechen will.

Das Ganze sollte jetzt bauen (Build > Build solution, oder STRG+Shift+B) und eine <Projektname>.dll erzeugen, siehe Konsolenausgabe. Der Name der .dll muss dem im initialen Java-Code entsprechen.

Ein Aufruf von

öffnet dann die MessageBox:

Sowie die erwartete Ausgabe auf der Konsole. Für reine C-Anbindung könnte man hier aufhören.

Interessant wird es nun, wenn man langlebigere C++-Objekte von Java aus referenzieren möchte. Idee:

  • Eine Klasse auf Java-Seite, die die dll lädt, sowie die nativen Methoden bereitstellt, und eine Klasse auf C++-Seite, die diese implementiert
  • Die C++-Klasse wird initialisiert, ihren Pointer gibt man in Form einer long an Java zurück (bzw. jlong, vgl. hier), vermutlich ist das die Speicheradresse
  • Über diese long kann Java dann das Objekt referenzieren
  • Braucht man das C++-Objekt nicht mehr, wird es deleted.

(via, längeres Beispiel, Danke Nils!)

Hier sieht das so aus:

Bzw. in C++:

Aufruf in Java dann:

Last but not least die andere Richtung, also C++ nach Java. Die Methode

lässt sich von C++ aus aufrufen über

Weiterführendes dazu hier.

hth

PostgreSQL: Entity ID GenerationType migrieren

Angenommen, man möchte die ID einer Entity von

auf

migrieren, und dazu explizit eine Sequence in der Datenbank anlegen. Ein Migrationsskript könnte dann so aussehen:

Aaaber: IDs können negativ sein:

org.postgresql.util.PSQLException: ERROR: setval: value -91 is out of bounds for sequence “foo_bar_id_sequence” (1..9223372036854775807)

😄

Naheligende Lösung wäre, das SELECT in

zu ändern. setval geht allerdings per default aber beim nächsten Wert los, im Fall “1” (wenn gar keine oder nur negative IDs vorhanden sind) also bei 2. Das ist nicht direkt schlimm, aber uncool. Eine (umständliche!) Lösung ist eine Fallunterscheidung – und falls man die Migration viele viele male durchführen muss, verpackt man die Fallunterscheidung in einer FUNCTION:

Aufruf dann per:

Deutlich einfacher ist allerdings:

FALSE sorgt dafür, dass nicht der nächste Wert genommen wird, sondern genau dieser – und “+ 1” vermeidet einen Wert von 0, der ebenfalls out of bounds wäre.

Danke an Nils für’s vereinfachen! 🙂 Die umständliche Version bleibt trotzdem online als Template für PG Functions.

Spock: “unexpected token” in multi-line condition

Folgendes setup:

Folgender Fehler, wenn man das finale “true” weglässt:

Spec expression: 1: unexpected token:  @ line 1, column 685.

Man beachte: Der unerwartete Token ist leer 😠 Das Ganze ist eine “known limitation, namely that multi-line conditions don’t always work”, siehe.