After Effects (de): “Der Effekt konnte nicht gefunden werden”

After Effects ist toll:

Wenn man die deutsche Version nutzt, und eine Projektdatei öffnet, die mit der englischen Version erstellt wurde, kann es solche Meldungen geben:

ae

Der Grund? Der Effekt hat in der deutschen Version halt einen deutschen Namen – da kann AE den natürlich nicht finden 😀

Die Lösung ist fast noch schöner: AE schließen, eine Datei namens ae_force_english.txt (ohne Inhalt) in Deinen Dokumente-Ordner legen, AE wieder starten, voila: AE ist jetzt auf Englisch und das Projekt kann geöffnet werden.

Danke, Julian.

Flash auf iOS, 2

7 Tage, 7 Posts, 6: Eine Kurzanleitung zum Open Screen Project Manager. Ich setze den vorherigen Post zum Thema voraus. Desweiteren wird benötigt:

Dann kann’s losgehen. Der Open Screen Manager ist eine AIR-Anwendung, die ein Projekt-Template für FDT installiert. Ein solches Projekt erzeugt ein Standard-Projekt, ergänzt um die folgenden Ordner:

  • bin: Das Export-Verzeichnis für alle Open Screen Formate
  • bin/ios: Das Export-Verzeichnis für iOS-Apps
  • bin/resources: Hier können externe Inhalte (Bilder, XMLs, …) abgelegt werden, die die Anwendung nachladen kann. ACHTUNG: SWFs dürfen keine Logik enthalten 🙁
  • build: Einstellungen und Ant-Skripte
  • build/core: Enthält zentrale Skripte plus einiger Pfadangaben. Kann im Einzelfall geändert werden, muss aber normalerweise nicht.
  • build/device: Enthält Settings für jedes unterstütze Gerät. Muss normalerweise nicht geändert werden
  • build/*.properties: Wichtige Settings, die manuell geändert werden können, aber normalerweise durch einen Dialog geändert werden:
  • build/project.osp: Per Doppelklick zu öffnender Dialog zum Setzen der wichtigsten Einstellungen

Diese Einstellungen sind die folgenden:

  • Project-Settings, Name: Dieser Name wird später auch am Icon der Anwendung auf dem iPad-Desktop stehen.
  • Project-Settings, Identifier for Distribution: Zum Beispiel com.example.myApp
  • Project-Settings, File name: Das SWF
  • Project-Settings, SWF Content: Der Name des SWF ohne Suffix (?)
  • Project-Settings, Main class: Die zu startende Klasse in dem SWF
  • Device-Settings: Hier ist die iOS-Plattform auszuwählen, also iPad, iPhone, …
  • Plattform-Settings, iOS certificate file: Das Zertifikat des Entwicklers – wichtig: als .p12-Datei
  • Plattform-Settings, iOS certificate password: Das Passwort, mit dem die .p12-Datei verschlüsselt wurde
  • Plattform-Settings, iOS Provision file: Das Provisioning-File
  • Plattform-Settings, iOS Adobe Packager (pfi): etwa ../../packagerforiphone/bin/pfi, aus dem erwähnten Paket

Kompiliert wird über Ant (/build/build.xml). Achtung: Das Skript wird basierend auf dem oben ausgewählten Device erstellt. Wenn dort nichts eingetragen ist, ist das Skript leer. Falls der Task fehlerfrei durchläuft, sollte unter bin/ios/ipad/ eine .ipa-Datei mit dem unter Project-Settings/SWF Content eingetragenen Namen erscheinen. Diese kann man dann via iTunes installieren 🙂

Flash auf iOS, 1

7 Tage, 7 Posts, 5: Eine Kurzanleitung zum Open Screen Project Manager. Hier der vorbereitende Teil:

  1. Man besorge sich einen iOS-Developer Account.
  2. Man logge sich ein.
  3. Man gehe zum iOS Provisioning Portal (rechts in der Navi)
  4. Man gehe zu “Devices”, und richte (zum Beispiel) sein iPad ein. PS: Die UDID (“Device ID”) findet man, wenn man in iTunes auf der Übersicht der Geräteeigenschaften auf die Seriennummer klickt. Diese wird dann zur UDID^^
  5. Man gehe zu “App IDs” und trage die folgenden Informationen ein: Description (Fließtext), “Bundle Seed ID” (die App-ID, unter der man mehrere Apps bündeln möchte – optional), “Bundle Identifier” (zum Beispiel com.example.myApp)
  6. Man gehe zu “Certificates” und lege einen neuen “Team Member Account” an (man beachte dabei das “Howto”, ganz rechts). Das ist wichtig, der aktuelle Account dient nur zu administrativen Zwecken. Auch wichtig: Erst nach der Verifizierung per Email erscheint der neue Account unter “Team Member Certificates”
  7. Man gehe zu Provisioning und verknüpfe App-ID(s), Entwickler und Device(s)
  8. Man lade sich das resultierende Provisioning-Profile runter

“Open Screen Project”-Manager für FDT 4.1

http://www.youtube.com/watch?v=8n6jDLz4Im8

Das Open Screen Project hat sich viel vorgenommen:

Enable consumers to engage with rich Internet experiences seamlessly across any device, anywhere.

Dies für FDT 4 umzusetzen ist das Ziel des “OpenScreen Project Managers”: Ein Project-Template, das im Grunde nur eine Sammlung von Ant-Skripten plus einer Oberfläche zum Administrieren dieser Skripte mitbringt. Man kommt trotzdem nicht drumrum, zum Beispiel für iOS-Veröffentlichungen den ganzen Overhead (Login benötigt!) zu erledigen, aber trotzdem: Hat man das ganze erst mal durchschaut, ist es komfortabler als die Konsole 😉

PS: Danke an Björn!

AIR: Missverständliche Fehlermeldung

Wer bei der Installation einer AIR-Anwendung aus einer SWF heraus die Fehlermeldung “Die Anwendung konnte nicht installiert werden, da die AIR-Datei beschädigt ist.” (Windows) oder “Die Anwendung konnte nicht installiert werden. Installieren Sie die Anwendung erneut.” (Mac) bekommt, sollte den Pfad der .air-Datei prüfen. Eventuell will AIR eigentlich “Der Pfad wurde nicht gefunden.” sagen^^

AS3: Download via FileReference

Funktioniert nicht:

Funktioniert:

Quelle: http://kb2.adobe.com/cps/363/3637d5c3.html

HTH

CS4

Adobe kündigt CS4 an, und John Nack spricht über die Details – wenn auch nicht im Detail, quasi 🙂

Ärgerlich 1: Es scheint wieder kein “Production Standard”-Bundle zu geben, mit (mindestens) Photoshop Extended, After Effects und Soundbooth. (Sehr) ärgerlich 2: Besitzer von CS3 Design Premium können nicht auf Photoshop CS4 upgraden; nur ein Upgrade des kompletten Paketes scheint möglich.