Spotify läuft nicht hinter Firmen-Proxy?

Ergänzend zur Anleitung für play.spotify.com: Bei wirklich hartnäckigen Proxys (und unter Ubuntu) hilft es, die App* statt der Weboberfläche zu nutzen:

  1. Spotify beenden, ggf. vorher ausloggen (aber wenn Du eingeloggt bist, liest Du vermutlich diese Anleitung nicht)
  2. Netzwerk trennen/deaktivieren
  3. Spotify starten, mit irgendwelchen Daten versuchen, sich einzuloggen
  4. Spotify meldet einen Fehler und bietet das editieren der Proxy-Settings an
  5. Daten eingeben, bestätigen.

Quelle, und, wobei manuelles Editieren der Config bei mir nicht geklappt hat.

*Installation unter Ubuntu

Ubuntu: Spotify installieren

Schamlos geklaut von.

Jukebox, II

Neulich bin ich zufällig über einen alten Post gestolpert und fand die Idee einklich ganz gut. Deshalb hier die zweite Ausgabe, dieses mal mit dem Thema “Musik von Leuten, die ich kenne” – Anlass ist der Release von Tim’s erster EP. Spread the Word!

Also: Zuerst Tim, ehemaliger WG-Mitbewohner und Kommilitone (allerdings aus einem anderen Fachbereich) – alle Instrumente sind von ihm eingespielt!

Dann: Die Bredl-Brüder (beide ehemalige Arbeitskollegen) plus Band: “Farben/Schwarz“.

Last but not least: Alpha Waves, mit Chris (ebenfalls ein ehemaliger Arbeitskollege) am Schlagzeug:

hf!

Raspberry Pi als Spotify-Client, reloaded: Pi MusicBox

Nachdem despotify nicht mehr läuft, war es lange ruhig um die Idee. Bis ich vor einigen Tagen über Pi MusicBox gestolpert bin. Und, was soll ich sagen: Läuft wie ‘ne 1. Und:

  • hat dazu einen Webserver gleich mit an Board, der ein (mobiltaugliches) Interface (in iPhone-Optik) raushaut
  • hat last.fm-Support mit dabei
  • unterstützt iTunes-Streaming und Wifi
  • zumindest auf den ersten Blick ist es absolut transparent, woher der Track kommt. Sprich: Man hat alle Quellen in einer Suche vereint
  • klingt in 320kbps über HDMI an meinem Yamaha absolut bombe! 🙂

Basiert auf Mopidy, was ich ebenfalls noch nicht kannte. Mopidy kann wohl auch Soundcloud, was ich im Pi-Interface (und auch im Config-File) nicht sehe.

Was mir fehlt, ist die Möglicheit, das Gerät aus dem Webinterface heraus runterzufahren. Und, gut zu wissen, der SSH-Zugang ist nicht pi/raspberry, sondern root/musicbox… Shutdown dann per “shutdown -h now”, wie gehabt

[UPDATE] Über USB-WLAN (der Stick zu 7,77 € auf Ebay oder 8,84 € auf Amazon) funktioniert das ziemlich out-of-the-box, allerdings musste ich in /etc/network/interfaces die Zeile auto wlan0 einkommentieren (Quelle). Den WLAN-Key muss man übrigens ohne Bindestriche oder Leerzeichen hinterlegen.

Raspberry Pi als Spotify-Client [UPDATE]

Update Juli 2013: Besser ist die “Pi MusicBox

Der Prozessor des Raspberry ist mit seinen 700 MHz nicht eben schnell – bisher habe ich den Desktop noch nicht ausprobiert, aber ich habe mir sagen lassen, dass schon Surfen keinen Spaß macht. Habe ich aber auch nicht vor 🙂 Denn der Prozessor ist zum Beispiel explizit in der Lage, HD-Videos zu rendern – wohlgemerkt lüfterlos. Das prädestiniert ihn als Media Center. Gut, HD-Videos kann mein Bluray-Player auch, aber ich will mal ausprobieren, wie sich der Raspberry als Spotify-Client schlägt. Das kann mein Bluray-Player (oder irgendwas anderes in meinem Heimkino) nämlich nicht.

Also, ich habe Raspbian “wheezy” installiert, und setze funktionierendes LAN voraus:

Es gibt eine Anleitung von Hexxeh, die funktioniert aber nicht. Zuerst kann ich die angegebenen Pakete nicht installieren – irgendwo ist …/libmpg123-0_1.14.2+svn20120622-1_armhf.deb eingetragen, online ist aber (Stand 5.10.12) nur libmpg123-0_1.14.4-1_armhf.deb 🙁 Für die Akten: Man lade libmpg123-dev_1.14.4-1_armhf.deb und libmpg123-0_1.14.4-1_armhf.deb runter, schiebe sie per FTP-Programm (SFTP-Verbindung wählen; User “pi”/Passwort “raspberry”) auf das Gerät nach “/home/pi/”, und installiere sie manuell:

Aber das genügt nicht; ich einen bekomme fehlende vcos_platform_types.h und vcos_platform.h und ilclient.h. Nach gut zwei Stunden (denn man beachte den Lösungsansatz für das erste Problem: zweistellig viele Files editieren; sowie die Unübersichtlichkeit des zweiten Links) gebe ich auf, und versuche einen anderen Weg – der geht zum Glück ziemlich straight forward:

Zuerst installiere ich Subversion (Quelle):

Dann ziehe ich mir die despotify-Sourcen (Quelle) plus einiger Libs (Quelle: README-Datei) direkt, und compiliere sie:

Im Wesentlichen war es das! Man sollte sich nun mittels

einloggen können.

Achtung #1: Die userid ist nicht der Username! Sondern die Nummer, die man unter anderem hier findet (man sieht sie auch, wenn man eine Support-Anfrage stellt) – Danke, @moritzmoro. Achtung #2: Laut FAQ von despotify geht das nur mit Premium-Accounts! Sowas habe ich nicht (mehr), deshalb breche ich hier bis auf Weiteres ab. In den kommenden Tagen werde ich zwei Dinge updaten: Ich werde mein Raspberry frisch aufsetzen, und die obige Anleitung prüfen – ich habe doch so einiges installiert heute, und möchte vermeiden, dass etwas davon wichtig war, aber hier vergessen wurde. Zweitens werde ich (hoffentlich) meinen Spotify-Account, der momentan mit meinem Facebook-Konto verbunden ist, in einen “richtigen” umwandeln können, und diesen auf Premium upgraden.

UPDATE: Richtig, mit einem Premium-Accoount kann man sich einloggen. Der Login dauert recht lange, aber es geht:

Anmerkungen:

  • Während ich als Nicht-Premium-User tatsächlich die User-ID benutzen musste, um wenigstens brauchbare Fehlermeldungen zu bekommen, kann ich als Premium-User ganz normal meinen Usernamen verwenden
  • Wenn das Passwort Sonderzeichen enthält, können diese mit Backslash (“”) escaped werden
  • Das ganze rockt! Das Raspberry hat überhaupt keine Probleme mit dem Decoding von 320kb
  • Man kann nur sehr unkomfortabel nach etwas anderem als Tracks suchen
  • Mein erster Song war standesgemäß “Tom’s Diner” von Suzanne Vega, dem ersten MP3 🙂
  • Sound geht über HDMI raus, Steuerung läuft nach wie vor über SSH – mit dem passenden Client geht das dann auch vom Handy (für’s Windows Phone nutze ich gerade The SSH Client Pro)
  • Als nächstes brauche ich trotzdem ein Webinterface oder so, für meine Freundin.
  • Außerdem steht ein Langzeit-Test an, mal sehen, wie warm das Raspberry wird
  • Das Raspberry spielt weiter, wenn man bsplw das Notebook mit dem SSH-Terminal in den Ruhezustand fährt. Kehrt man “zurück”, dauert es eine Weile, bis wieder der aktuelle Status angezeigt wird – aber er kommt!
  • UPDATE: Inzwischen gibt es eine Version vom Raspberry mit 512MB RAM – ich habe die mit 256, und es läuft prime. Wie oben erwähnt, habe ich den Desktop aber auch nie gestartet, und für eine Konsolenanwendung genügen 256 dicke
  • UPDATE Februar 2013: Offenbar gab es eine Protokolländerung, die den von Prime beschriebenen “segmentation fault” hervorruft 🙁