musik-sammler.de: Alle Alben eines Künstlers, die ich habe

Seitdem mir in jungen Jahren bei einem Einbruch alle CDs geklaut wurden, katalogisiere ich meine Sammlung; seit 2006 auf musik-sammler.de. Das ist eine private Seite, die Funktionen sind sehr ok, aber nicht völlig ausgereift. So ist es bspw. nicht offensichtlich, wie ich alle Alben eines Künstlers bekomme, die in meiner Sammlung sind. Warum ist das nicht offensichtlich? Weil eine Suche nach bspw. “springsteen” den Künstler Bruce Springsteen findet, dessen Tonträger man unter https://www.musik-sammler.de/artist/bruce-springsteen/ sieht. Gleichzeitig gibt es im Suchergebnis die Option “In deiner Sammlung”, die auf https://www.musik-sammler.de/search/springsteen/?owncollection führt – und in meinem Fall nur ein Album anzeigt, das “Springsteen” im Titel trägt. Wie kombiniert man das nun?

Kurze Antwort: https://www.musik-sammler.de/search/?owncollection&artist[]=1232 – 9 Ergebnisse.

Lange Antwort: Auf der Seite eines Künstlers findet sich links die “MS-ID”, bei Springsteen ist das eben die 1232. Man muss dann aber trotzdem noch beachten, dass es in diesem Beispiel noch den (Quasi-) Künstler “Bruce Springsteen & The E Street Band” gibt, und der hat MS-ID 18742. Meine Alben finde ich deshalb unter

https://www.musik-sammler.de/search/?owncollection&artist[]=1232&artist[]=18742

Und dann sind es aktuell 11, nicht 1 oder 9 😎

CDs

Ich kaufe noch CDs (ok, meistens von Ebay). Ich habe auch Schallplatten, aber CDs sind praktischer. Rein technisch sind sie sogar überlegen, “werden aber seit ein paar Jahrzehnten nur noch mit Radioqualität befüllt”, wie Gregor so schön sagt. Zum Vergleich von LP und CD auch ein interessanter Kommentar auf heise (Formatierung & Kürzung von mir):

  • Es muß darauf geachtet werden, dass die Nadel nicht aus der Rille fliegt. Dies braucht bei der CD nicht beachtet zu werden. Das ist schon die erste Klangverfälschung bevor das Produkt in die Produktion geht.
  • Am Anfang legt die Plattennadel (und auch der Schneidstichel während der Aufzeichnung) noch einen langen Weg zurück. Doch später, am Ende des Stückes hat man nicht mehr so viel Platz für die hohen Frequenzen. Das bedeutet, auch hier werden die hohen Frequenzen nicht mehr so sauber wiedergegeben.
    Das war der Grund für die “Long Singles”, Weshalb man sich Platten in Langspielplattengröße gönnte die mit 45 Umdrehungen pro Minute drehten und dann nur ein längeres Musikstück abspielten.
  • Das Stereoproblem. Wie bekommt man es hin das man auf der gleichen Schallplatte Stereo und Mono gleichzeitig hören kann? Man dreht die Aufzeichnungsachse um 45° in die Platte hinein und hat dann zwei Ebenen. Doch damit bekommt man das Problem der Kanaltrennung des Aufzeichnungsarms. Denn die Tonabnehmer tasten von einem radialen Punkt ab, während der Schneidstichel sauber und grade geführt wird. So treten zwangsweise Winkelfehler auf die sich auch in der Wiedergabe wiederfinden.
  • Das Abtastproblem. Neben der radialen Abtastung bei graden Schnitt kommt noch die Form der Nadel vs. Stichel hinzu. Dann Wellenschlag der Platte, exzentrizität der Plattenmitte und der Abnutzungsgrad der Schallplatte … das alles macht die Schallplatte nicht sexy. Und wer die Produktionsbedinungen gesehen hatte, wo die Schallplatten gefertigt wurden (Drecksloch vs. Hochreinraum). der hat sich damals für die CD entschieden. Also das war bei mir so.

Der hier erwähnte Loudness-War (Wikipedia) brachte mich (ebenfalls Dank an Gregor) auf diese Datenbank mit Informationen zu vielen Veröffentlichungen – und irgendwie entwerten die gerade meine CD-Sammlung :-/ So viel dazu.