Citrix stürzt ab und rendert alle Fenster schwarz? Citrix stellt die Session beim Restart wieder her und rendert wieder alle Fenster schwarz? Grämet euch nicht:
Im Client gibt es bei Klick auf den Namen oben rechts ein Menü, darin das “Connection Center”. im Connection Center kann man einzelne Fenster einer Session abschießen und/oder aus einer Session ausloggen. Dann startet er beim nächsten mal eine frische Session.
In Ubuntu 18.04 gibt es ein “Feature” aus Windows 10: Klicke ich im Dock auf ein Icon einer Anwendung mit einem Fenster, komme ich zu dem Fenster. Klicke ich auf ein Icon mit mehreren Fenstern, öffnet sich eine “Vorschau” dieser Fenster. Das ist extrem disruptiv, weil ich nie sicher sein kann, ob ich nun zur Anwendung komme oder nicht. Zum Glück kann man es wenigstens deaktivieren:
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gsettings set org.gnome.shell.extensions.dash-to-dock click-action'cycle-windows'
Update:
Einen Überblock über die möglichen Optionen bietet
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crusy@HAL:~$gsettings range org.gnome.shell.extensions.dash-to-dock click-action
Frage: Welches OS nutzt man jetzt? Laut Internet stehen Volumio, RuneAudio und moOde. Alle drei basieren auf demselben Ursprungsprojekt, also ene mene muh:
None of the existing Rune images will work on the new Pi 3B+.
Es gibt zwar einen (Stand heute; Tendenz steigend) 48 Seiten langen Thread zu einer “Beta”- (die sind alle beta, so what) Version aus Februar 2017, mit “Ich habe diese Datei geändert”, “Ich jenes Setting auskommentiert” – also das macht schon mal nicht viel Hoffnung… und tatsächlich: 0.4-beta_20170229 funktioniert auch nicht.
Also moOde:
muss kompiliert werden, direkt auf dem Pi, unter Raspbian Stretch Lite in der Version vom 13.3.2018 – “No other release is guaranteed to work.” 🙄 Die aktuelle Version ist vom 18.4.2018, aber ich habe die “alte” noch Rum liegen.
Also: 13.3.2018 installieren, starten, /boot wird zum Glück automatisch vergrößert, moOde benötigt mindestens 2.5GB. Dann:
warten. Lange. Man bekommt keinerlei Fortschrittsanzeige. Und auch keinerlei Erfolgsmeldung; irgendwann ist der Pi halt aus 🙄
Ein Neustart zeigt:
Die Installation war tatsächlich erfolgreich
das UI ist Mist, bzw. nicht “mobile first” (was ja ok wäre), sondern eher ein “mobile only”
Lautstärke hängt bei 0%, lässt sich auch nicht ändern
Angesichts des UI habe ich dann auch keine Lust, mich weiter damit zu befassen.
Also Volumio:
Installation problemlos; als Device wird direkt “snd_rpi_hifiberry_dacplus” zur Auswahl gestellt, das ist korrekt:
If the software you’re using doesn’t provide the Amp2 as an output option, you should use the HiFiBerry DAC+ driver as the Amp2 is basically a DAC+ with an integrated power stage.
Aber: Lautstärkeregelung funktioniert wieder nicht!? Dieses mal hängt sie auf 100% 😐
Das UI hat ebenfalls Probleme: Es ist webbasiert und startet im Chromium, der dabei schon mal eine Fehlermeldung bringt, man hätte beim letzten mal nicht alle Tabs geschlossen. Hilfetexte sind hin und wieder leer. Ein WLAN, das auf 2.4 und 5 GHz sendet, wird doppelt angezeigt (ja, das liegt primär an den Einstellungen im Router, aber andere UIs bekommen das auch hin)
Es gibt “Plugins”, die sich aus dem Webinterface heraus installieren lassen – theoretisch. Das Plugin für TouchPanels etwa kann man nicht installieren, ohne vorher auf der Kommandozeile tätig zu werden. Warum? Das scheint mit 2.444 behoben zu sein!
Hat man das Touchpanel-Plugin installiert, bootet man aber automatisch in das Webinterface, wie kommt man dann in die Kommandozeile? Etwa per SSH, das aktiviert werden muss: Eine Datei “ssh” in der “boot”-Partition anlegen, oder unter http://volumio.local/dev/. User/Passwort sind volumio/volumio
Aber zurück zur Lautstärkenregelung: Laut Entwickler vom Hifiberry ist das ein Problem von Volumio, zumal alsamixer funktioniert. Und tatsächlich: Das Problem ist (indirekt) das UI. Man muss unter “Playback Options” → “Volume Options” → “Mixer Control Name” von “Analog” auf “Digital” wechseln und speichern. Das Pop Up a la “Alles gespeichert und neu gestartet” muss man ignorieren und den Pi neustarten.
Normalerweise würde man einen Datei foobar in .foobar umbenennen, um sie unsichtbar zu machen. Das ist natürlich nicht immer praktikabel.
Als Workaround für Nautilus kann man eine Datei .hidden anlegen, in der man alle zu versteckenden Dateien auflistet (Dateinamen mit Leerzeichen o.ä. kommen in Hochkommata, klar).
Das wird von ls so erst mal nicht berücksichtigt, man kann es ihm aber per
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# EDIT: Works only for "ls" w/o any parameter (so "ls -al" doesn't work):
Chrome lässt einen die Proxy-Einstellungen nicht über das UI machen:
When running Google Chrome under a supported desktop environment, the system proxy settings will be used. However, either your system is not supported or there was a problem launching your system configuration.
But you can still configure via the command line. Please see man google-chrome-stable for more information on flags and environment variables.
Launcher Icons anzulegen und/oder zu ändern, wird im Internet zur Genüge beschrieben – hier ein Beispiel (abzulegen in /usr/share/applications):
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[Desktop Entry]
Name=GitKraken
Comment=
Exec=/home/crusy/applications/GitKraken/gitkraken
Icon=/home/crusy/applications/git_kraken.png
Terminal=false
Type=Application
Categories=
Aaaber: Wenn man die Anwendung vorher schon mal offen hatte, dann wurde ggf. ein Icon gecached. Das muss man erst löschen, sonst hat man zwar einen neuen Eintrag im Launcher, aber der öffnet parallel ein zweites Icon in der alten Optik: