San Francisco Tipps

Nachdem ich alle paar Jahre mal nach San Francisco Tipps gefragt werde, schreibe ich sie hier mal zusammen. Die Liste wird vermutlich noch ein, zwei mal aktualisiert über die Zeit.

Die Tipps sind jetzt nicht super geheim, aber vielleicht helfen sie ja. Ich habe nur eine Handvoll ausgesucht, weil man meistens nur wenige Tage in SF selbst ist.

Allgemeines

  • Es ist eher frisch. Wenn man drumherum (hey: Es ist California!) in Shorts und Shirt rumläuft, braucht man in SF lange Hose und evt. eine Sommerjacke.
  • Apropos Sommer: Bis weit in den Sommer rein ist es vormittags neblig. Die beste Reisezeit würde ich deshalb im Bereich August bis Anfang Oktober sehen (Ausnahme: Für Alcatraz, siehe unten).
  • Nenne es nicht Frisco! Eigentlich nicht mal Cisco, aber auf keine Fall Frisco. Erlaubt sind San Fran, oder kurz The City. Frisco ist, wie Deutschland und Bayern gleichzusetzen; man ist direkt disqualifiziert 🙂
  • Zu Hotels etc. kann ich wenig sagen; wenn ich gerade kein Zimmer hatte, war ich in Hostels. Das Downtown ist super zentral, mehr geht nicht.
  • Bus und U-Bahn sind super ausgebaut; das System heißt BART.

Tagsüber

  • Innenstadt: Market Street, Yerba Buena Gardens, Union Square, Chinatown, mit den Cable Cars über die Insel und über den Embarcadero zu Fuß zurück – Stichwort Pier 29, Pier 1. Etwa ein Tag.
  • Der Klassiker: Golden Gate Bridge. Man kann zu Fuß hin, das wäre ein Tagesausflug, zB. vom Endpunkt der o.g. Cable Cars aus. Man kann sich auch Räder leihen, was den Vorteil hätte, dass man auch bequem über die Brücke kommt, denn die ist sehr lang. Zu Fuß oder mit dem Rad käme man über Crissy Field, aber man kann auch Bus fahren. ½ bis ein Tag, je nachdem. Zu meiner Zeit konnte man etwa hier runter ans Wasser klettern (allerdings semilegal), und Fotos wie das obige zu machen 🙂
  • Alcatraz. Das lohnt sich tatsächlich eher im Frühjahr, weil die Insel ein einziger (und dann blühender) Garten ist. Guter halber Tag. Im Anschluss vllt. ein Spiel der Giants direkt an der Bay?
  • Haight Ashbury, evt. mit Abstecher in den Park oder zu den Ladies, auf jeden Fall zu Amoeba! Halber Tag oder mehr, je nachdem, wie lange man im Park ist.
  • Mission. Man sollte die Straße und den Park + Kirche ein wenig erforschen, und abends richtig mexikanisch essen gehen – und danach Kneipentour!

Abends

  • Innenstadt: Irish Bank (gut am St. Patrick’s Day!!), Johnny Foley’s (gut zum Sport gucken und direkt um die Ecke vom Hostel), ganz nett ist auch
  • An der Bay: Pier 23 Cafe (Livemusik!)
  • Mission: Kneipentour die Straße hoch und runter 🙂
  • Zeitgeist (Burger und vor allem, die Bloody Marys! Pflichtprogramm!!)
  • Essen: Definitiv mexikanisch, so oft es geht. Auch die mexikanischen Fast Food Läden sind super.
  • Oh, und: Chinesisches Essen bekommt man gut und günstig hier

Drumherum

Anbieten würde sich:

  • Richtung Süden auf dem Highway 1. Je nach verfügbarer Zeit kommt man dort nach
    • Santa Cruz, das wäre ein Tagesausflug. Strand und entspannte Atmosphäre (ein Vergnügungspark direkt auf dem Strand!) erinnern an San Diego. Und wenn die Jahreszeit passt, kann man hier noch nach Walen gucken.
    • Über Monterey nach Big Sur. Der absolute Wahnsinn, allerdings ein Ausflug von mindestens einem Tag pro Richtung, besser mehr. Ziel könnte LA sein, dann rechnet lieber zwei Tage. Einkehren könnte man dann in Pismo.
    • Bis LA; wie gesagt, entspannt in zwei Tagen, ein Tag ist machbar, aber nicht zu empfehlen. In LA (und für den Weg zurück), dann entsprechend zusätzliche Zeit. In LA eher Venice Beach als alles andere; angenehmerweise liegt das aus SF-Sicht am Ortseingang.
    • Bis San Diego. San Diego ist der Hit, und meiner Meinung nach viel mehr “California” als LA.
  • Richtung Süd-Osten nach Las Vegas. Die Strecke ist eher langweilig, geht mitten durch “das” Tal (also die Gemüse- und Obst-Plantagen)
  • LA, San Diego und Las Vegas würden dann den Joshua Tree National Park und/oder Hoover Damm/Grand Canyon anbieten.
  • Richtung Osten in den Yosemite Nationalpark. Da war ich leider nicht, was echt eine Schande ist.
  • Richtung Nord-Osten nach Berkeley. Super entspannte Studentenstadt, hin und zurück ein Tagesausflug, auch mit der BART.

Anbieten würde sich eher nicht der Norden. Ich habe mir sagen lassen, dass die Küste dort ähnlich spektakulär aussieht; das kann ich nicht beurteilen. Aber es kommen wenig konkrete Ziele in die Richtung, es sei denn, man steht explizit auf kalifornischen Wein, der dort angebaut wird.

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