Umweltfreundlich?

Ich finde, wir brauchen den Begriff “umweltfeindlich”.

Eine Bahnfahrt quer durch die Republik beispielsweise ist nicht “umweltfreundlich”. Man tut der Umwelt nichts Gutes damit, man tut nur weniger Schlimmes als mit dem Auto. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad, das wäre umweltfreundlich. Die Bahn ist umweltschädlich, ein Kompromiss aus Notwendigkeit und ihren Konsequenzen. Und nur, wer – völlig bewusst! – die Konsequenzen maximiert, wer den größtmöglichen Schaden anrichten will, der nimmt das Auto. Den Schaden zu maximieren aber ist ein feindlicher Akt, wir sollten ihn auch so benennen.

Windows: %PATH% überschreiben

Angenommen, ich möchte JAVA_HOME setzen und %PATH% um %JAVA_HOME%/bin ergänzen, habe aber keine Adminrechte. JAVA_HOME kann ich setzen, das überschreibt ggf. gesetzte globale Variablen mit demselben Namen. Aber ein User-PATH wird hinter den globalen PATH gehängt, und überschreibt dadurch nix.

Lösung (nur für die CMD!):

  1. Definiere eine .bat, die mit jeder neuen DOS-Box ausgeführt wird:
  2. Füge die entsprechenden Settings ein (hier: setze den globalen %PATH% hinter meinen):

Gradle: Include/exclude tests

Exclude set of tests (via) and/or categories:

Pass collection from shell (via, and):

Run single test only (via):

to be completed

Pi-hole: Reset stats

Man kann die Fritzbox konfigurieren, dass sie ihre DNS-Auflösung über den Pi-hole macht. Man kann die Fritzbox aber auch so konfigurieren, dass sie den Pi-hole mittels DHCP als DNS-Server im LAN bekannt macht – Danke, Johann. Dann (und nur dann) werden Clients korrekt aufgelöst, statt dass die Fritzbox der einzige Client ist.

Das wäre so einer der Fälle, in dem man evt. die Statistik des Pi-hole zurücksetzen möchte:

Update: Oooder man geht in der Admin Console auf SettingsSystemFlush logs 🙃

Raspberry Pi Stromversorgung

Ich habe einen 3B hier, der vermehrt “Under-voltage detected” (Code 0x00050005) meldet – dabei aber (als einziges Gerät!) über einen wertigen USB-Hub direkt am Stromnetz hängt. Der Hub hat auch schon früher Raspberrys versorgt, darunter den eigentlich hungrigeren 3B+. Was also ist los?

Es kann natürlich ein Fehlalarm, bzw. ein defekter Pi sein. Vermutlich eher unwahrscheinlich 🙂 Es kann auch der Hub sein; tatsächlich sind minderwertige Netzteile oft ein Grund für (alle möglichen!) Probleme mit dem Pi. Ich hoffte allerdings auf das Kabel; ein Punkt, den man häufig vergisst. Nicht umsonst gibt es explizite “Quick Charging”-Kabel.

Also: Gegenprobe. Weitere Kabel, sowie das “originale” Netzteil (Danke, Nathan!) statt des Hub ausprobiert. Stellt sich raus:

  1. es scheint doch am Hub zu liegen
  2. das originale Netzteil liefert 5.1V statt den im USB-Standard spezifizierten 5V

In anderen Worten: Die Foundation bescheißt. So funktioniert natürlich kein standard USB Supply 🙄  Aber wie auch immer. Was das Ganze blogbar macht, ist ein kleines Skript, das ich hier gefunden und während der Tests genutzt habe:

Es stresst den Pi so sehr, dass er mit einigen der Kabel nach ein paar Schleifendurchläufen hart abgestürzt ist! Mit dem originalen Netzteil hatte ich keine Probleme (wobei da das Kabel fester Bestandteil ist). Also: Das obige Skript ist ein guter Lasttest für einen Pi.

Spring Boot 2: /health Endpoint überschreiben

Im Grunde geht’s sogar um zwei Themen, die beide relativ unklar sind, wenn man sich die Einträge auf Stack Overflow ansieht:

  1. wie pretty-printe ich den (JSON-)Output eines Spring-Endpoints
  2. wie überschreibe ich Default-Endpoints (denn das kann eine Lösung für 1. sein)

Bspw. hier, hier, hier, hier. Es gibt dort einige Lösungsvorschläge, mehr oder weniger aufwändig, viele für Spring Boot 1.x – hier eine weitere (für Spring Boot 2), imho sehr elegante (mit viel Input von Nils!):

Dann wird /health auf /internal/health (oder irgendwas) umgeleitet, und danach /prettyhealth auf /health:

et voilà.