100% aller Amokläufer aßen Brot.

“Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden.” Jedem seine Meinung.

Und vielleicht hilft es auch,1st-Person-Shooter zu verbieten. Dass aber eine Änderung einer Regelung, die es 14-jährigen erlaubt, an großkalibrigen Pistolen ausgebildet zu werden (dritter Absatz), mehr bringen dürfte, daran besteht sicherlich kein Zweifel. Meiner Wahrnehmung nach sind die meisten Amokläufer (und alle, die in einer Schule aktiv wurden) jugendlich – wieso die Grenze nicht auf 21 Jahre anheben?

Und mal nebenbei: Ich finde “Räuber und Gendarm” spielen (oder Gotcha, meinetwegen), mit Spielzeugpistolen statt Computermäusen, mit um-die-Häuser- und durch-die-Büsche-Schleichen statt vor dem Monitor sitzen, deutlich realistischer (und auch trainierender!) als Computerspiele. Den Großteil des Rests macht die Berichterstattung der Medien, denn – im Gegensatz zu dem durchaus sportlichen Ansatz der Ego-Shooter – bei einem Amoklauf geht es ja hauptsächlich um den erreichbaren Bekanntheitsgrad.

PS: “Killerspiel” ist meiner Meinung nach auch kein objektiver Begriff. Im “Paradebeispiel” Counter-Strike spielen die Hälfte der Protagonisten eine Anti-Terror-Einheit… der Rest ist Mathematik, btw: Wie viele Menschen spielen Shooter? Und wie viele davon laufen Amok? Ich halte es für absolut möglich, dass mehr Leute nach dem Spielen von SWAT Polizist werden – Hey! Jedem seine Meinung! Bei diesem Shooter wird gewaltloses Vorgehen übrigens belohnt.

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