Teufel Consono 5.1 Surround Set Erfahrungen

Ich hatte 1 wenig Schwierigkeiten mit diesem meinem folgenden Setup:

Die Probleme waren im Wesentlichen der Ton auf den Teufel Speakern:

  1. Manchmal kein Ton auf dem Center Speaker
  2. Manchmal generell kein Ton; oder kein Ton mehr, nachdem zuvor welcher kam; oder nur für den Bruchteil einer Sekunde Ton, dann keiner mehr
    1. Ton kommt über den “HDMI”-Eingang der Boxen, springt aber zurück auf den “TV”-Eingang
  3. einzelne Kanäle sehr leise, bspw. die zweite Stimme eines Duetts oder die Lead-Trompete eines Jazz-Stücks

Die Ursache scheint bisher nicht Teufel, sondern das etwas undurchsichtige Optionsmenü des Sony zu sein, deshalb nächstes Mal bitte Folgendes prüfen, liebes Zukunfts-Ich:

  • Panasonic an HDMI 1, Teufel an HDMI 2
  • Sony “Toneinstellungen”:
    • Digital-Audioausgabe: “Auto”; sorgt dafür, dass das vorliegende Signal statt hart PCM verwendet wird
    • DSD-Ausgangsmodus: “Auto”
    • BD Zweite Audioeinstellung: “Aus” – “Aktivieren oder deaktivieren Sie den zweiten Audioausgang” ist massiv irreführend, denn damit schaltet man nicht das Audiosignal auf den zweiten HDMI-Out! Der zweite Satz ist wichtig: “Stellen Sie für Bitstream-Signale wie Dolby TrueHD diese Einstellung auf ‘Aus’ und ‘Diginal-Audioausgabe’ auf ‘Auto'”.
    • Digitaler Musikverstärker: “Aus”
    • DTS Neo:6: “Aus”
    • 48kHz/96kHz/192kHz/ PCM: “48kHz”
    • Dynamikbegrenzung: “Aus”
    • Raumklang: “Surround”
  • Sony System-Einstellungen:
    • HDMI Audio-Ausgang: “HDMI2”; dann muss der Ton nicht durchs TV. “Auto”, siehe unten

Darüber hinaus zieht der Panasonic gerne die Boxen auf deren “TV”-Eingang, und wenn man manuell zurück auf “HDMI” stellt, kommt dort kein oder nur ganz kurz Ton. Das scheint mir ein Bug der Teufel-Boxen zu sein, manuell ein weiteres Mal auf TV und zurück auf HDMI hilft normalerweise – ggf. muss man dann kurz warten, leider.

(Quelle unter anderem hier)

kumulierte Updates

Weitere Probleme bleiben, mutmaßlich doch im Teufel-System

  1. (Surround über) Bluetooth: Wenn ich das Album/die Playlist/… wechsel, kommt oft kein Ton mehr, bis ich mich neu verbinde; das Lied innerhalb des Albums zu wechseln funktioniert dagegen stabil(er). Zuspieler ist hier Apple Music in Dolby Atmos über ein iPhone SE 2020 mit iOS 18.5., also nicht der (vermeintlich?) problematische Sony!
  2. SACDs 5.1: Wieder kein Center-Ton. Dabei läuft Ton auf dem Center, aber halt nicht – in meinem Fall – Miles Davis’ Trompete aus “In a Silent Way”, also der Ton für den Center. Der Kanal wird also wieder falsch reingemixt, ganz leise hört man ihn auf FL und FR. Bluray in 5.1 geht dagegen ja, von daher auch hier: Nicht der Sony?!
  3. SACD 4.0: Das wiederum geht problemlos, es liegt also tendenziell auch nicht am Format.
  4. Andere Dolby Atmos Bluray (Queen I): Die LED vom Teufel lechtet orange, was “Dolby Audio” bedeutet – abgespielt wird vom Teufel aber nur Stereo, bzw. zumindest keine Rears.
  5. Surround Sound aus der Netflix-App des TV: Ebenfalls machmal kein Center.

seufz. Und jetzt wird es richtig bizarr, und das liegt eindeutig an Teufel: Ich habe spaßeshalber den Audioausgang des Sony zurück auf HDMI 1 gestellt. Da geht auch Video raus, der Ton läuft also jetzt über das TV in den Teufel (mit dem Nachteil, dass das TV eingeschaltet bleiben muss 😿). Aber Miles Davis aus o.g. Punkt 2 funktioniert jetzt! Queen aus o.g. Punkt 4 ebenfalls – allerdings dafür nur, bis ich den Song wechsel! Das Verhalten ist ähnlich dem Bluetooth-Phänomen; der Teufel Subwoofer mag Skip nicht. Und auch hier zeigt das TV Dolby Atmos an, der Teufel leuchtet orange, aber spielt nur bis zu einem gewissen Punkt Surround, danach nichts mehr oder nicht alle Kanäle, oder oder oder. Damit liegt es nicht am Kabel (denn es ist ein anderes), nicht am Player (denn über TV kann der Player Surround), nur an Teufel.

Die “Lösung” ist aktuell: Audio-Ausgang am Sony nicht fix auf HDMI 1 oder 2, sondern auf “Auto”. Dann kann ich nämlich bei laufendem Ton zwischen “TV”- und “HDMI”-Eingang am Teufel wählen, bis einer von beiden das aktuelle Format gerade korrekt handhabt.

Neues Beispiel: Die Audio-Bluray aus dem “Who’s Next | Life House”-Boxset, Atmos, Track 1: Spielt problemlos los, aber wenn ich zurück auf Anfang skippe, fehlt der Gesang. Wild mehrmals zwischen “TV” und “HDMI” switchen “hilft”, aber bis dahin hat man schon keine Lust mehr darauf, weiter zu hören.

Fazit

Ich habe deren Support angeschrieben, aber das Problem ist recht schlecht greifbar. Und während es mehrfach sinngemäß “Don’t call us, we call you, die Kollegen untersuchen noch” hieß, bin ich inzwischen von support@teufel.de an beschwerden@teufel.de durchgereicht worden, und da klingt das schon ganz anders:

Das Problem mit dem Center wird immer noch untersucht, die Kollegen können noch nicht viel dazu sagen, da es noch nicht wirklich häufig vorkommt.

Zumal “Das Problem mit dem Center” eine sehr unzutreffende Beschreibung meiner Anfrage ist, siehe oben. Schade, vorsichtig formuliert. Des Weiteren heißt es, für eine etwaige Garantie wäre man nicht zuständig, ich solle mich an die Webseite wenden, auf der ich das Set gewonnen hatte. Klar, die werden sich freuen 😒

PS, und damit schließe ich: Inzwischen habe ich von Freunden gehört, dass auch Soundbars von Teufel Software-Probleme im Zusammenhang mit Atmos haben, die entsprechende Leuchte geht immer an und aus. Teufel hat das offenbar nicht drauf. Wenn Du entsprechende Informationen beisteuern kannst, lass gerne einen Kommentar da!

Vimeo downloaden

Aus Gründen musste ich ein Vimeo-Video herunterladen – keine Panik, ich hatte es bezahlt (nein, wirklich!). Mein Mittel der Wahl wäre JDownloader2, was allerdings Vimeo nicht (immer?) supported. Unter dem Link wird zwar mit yt-dlp auch eine alternative Lösung genannt, das ist aber nicht unbedingt selbsterklärend – insbesondere nicht, wenn man merkt, dass Video und Audio separat gestreamt werden 🙄

Deshalb: ffmpeg installieren und “bin”-Verzeichnis dem Path hinzufügen; yt-dlp Binary herunterladen und auf der Kommandozeile dort hin navigieren.

Dann:

done. HTH

PS: Unter macOS heißt die Binary yt-dlp_macos, klar. Man kann sie bspw. nach /usr/local/bin/ packen, dann ist sie im Path

Mooer Drummer X2 und Flamma FS21

Vorab: Dies ist kein vollwertiges Review oder so, schon weil das eigentlich zwei unterschiedliche Geräte sind – der Flamma kann loopen, der Mooer nicht. Es geht eher um meinen konkreten Anwendungsfall, und warum ich den Flamma gegen den Mooer getauscht habe.

Also. Der Flamma FS21 ist also ein “Looper”, das ist ein Effektpedal, das eine Spur aufnimmt und dann in Endlosschleife (=”Loop”) wiedergibt, während man eine weitere Spur dazu spielt. Man kann sich also selbst auf der Gitarre begleiten (auch mit mehreren Spuren). Ergänzend kann der Flamma Drum-Loops abspielen, quasi als weitere Begleit-Spur. Diese Drums kann man via Genre-, Pattern-, Geschwindigkeit-, Lautstärke-Poti konfigurieren.

Der Mooer Drummer X2 dagegen ist “nur” eine Drum Machine, ohne Looper. Und weil mangels Looper-Funktion ein wenig mehr Platz für Bedienelemente der Drums war, kann es Drums auch etwas besser, bspw. kann es auf Knopfdruck “Fills” einspielen, etwa bei der Überleitung zu einem anderen Pattern oder einfach zu einem anderen Songteil – oder als Outro. Das an sich macht das Ganze schon deutlich organischer, aber auch die Pattern als solche sind imho viel besser.

Ich hatte außerdem grundsätzliche Probleme mit dem Loopen – ich bin da zu grobmotorisch für. Man muss einen Loop wirklich sehr genau starten, damit er nicht mit den Drums auseinanderläuft. Habe ich 0x geschafft. Meine Grobmotorik ist aber, glaube ich, nur einer von zwei Gründen, und der zweite ist ein konzeptionelles Problem zumindest des Flamma (andere Looper habe ich nicht probiert):

Der Mooer kann wie gesagt Fills. Man spielt eine Weile, drückt den “Fill”-Taster, und ein Fill startet – aber im Takt! Natürlich, würde man denken, wie auch sonst. Während das Fill läuft, kann man Pattern und/oder sogar Genre ändern, und solange man die bpm nicht ändert, läuft alles flüssig ineinander. Hier ein Video:

Nur so macht das imho Sinn: Wenn ich als Pedal schon den Rhythmus vorgebe, kann und sollte ich doch alles darauf abstimmen..? Aber um zum Flamma und meinem Problem zurückzukommen: Warum ist der Looper nicht auf den Takt der Drums abgestimmt, wie die Fills beim Mooer? Was ich meine: Ich drücke den Start-Taster des Loopers und das Pedal kümmert sich darum, dass die Aufnahme exakt mit dem Takt startet, endet und loopt. Ist nicht so. Und die Abweichung zwischen Loop und Drum summiert sich über die Zeit halt auf; selbst wenn man initial fast richtig war, ist man es nach drei, fünf, zehn Takten nicht mehr. Verstehe ich nicht.

Deshalb: Der Flamma war nichts für mich. Aber eigentlich wollte ich sowieso nur Drums, bzw. hätte es auch ein Metronom getan, aber Drums sind halt deutlich abwechslungsreicher. Und da der Mooer nur Drums macht, macht er die dafür deutlich besser: Die Pattern sind wie gesagt besser, die Fills sind super praktisch (leider ist es immer jeweils das gleiche). Oh, und die Lautstärke war beim Flamma auch so ein Problem, ich hatte die immer auf 1 (das ist die kleinste Stufe) und sie waren trotzdem zu laut. Der Mooer wird auch zu schnell zu laut, aber er kann eben auch leise.

Und zum Anschluss sei gesagt – ich hatte mich hier ja mehrfach beklagt, dass mein Amp keinen FX Loop hat –, dass man den Mooer per Klinkenadapter von 6.35 mm Mono auf 3.5 mm Stereo an den Aux-In des Vox anschließen kann (zB diesen) 🤗 Beim Flamma wäre das für die Drums sicherlich auch gegangen, aber für den Looper halt nicht.

Docker: Browserstack local binary access key in docker-compose

Ich hasse Docker.

Aber wie dem auch sei: Browserstack stellt freundlicherweise ein Docker Image zur Verfügung und schreibt in der Readme viel von docker run und nichts von docker-compose. So will ich das aber nutzen; genaugenommen in einer docker-compose.yml. Und wenn man nun, wie ich, Docker hasst, hilft einem auch der kurze Hinweis

  • Optionally you can also set the BS_KEY env variable inside the image itself.

nicht nur nichts, er verwirrt nur. Denn ich für meinen Teil habe keine Ahnung, was damit gemeint ist, aber es ist auf jeden Fall keine “env” aka environment Variable in der .yml. Die wird nämlich nicht angenommen:

[ERROR] Please provide the “–key” parameter followed by your BrowserStack key
[ERROR] Find your key here: https://www.browserstack.com/accounts/settings

Und wenn man dann googelt, finden sich noch n+1 andere Schreibweisen, die aber alle nicht als environment Variable funktionieren: BS_KEY, BS_ACCESS_KEY, BROWSERSTACK_ACCESS_KEY, BROWSERSTACK_LOCAL_KEY, BROWSERSTACK_ACCESSKEY. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Key muss ohne Variablenname im command übergeben werden:

🙄

Für die Akten: Die Fehlermeldung

[ERROR] Please provide a valid key, available here: https://www.browserstack.com/accounts/settings
[ERROR] DATA_INCORRECT:3001 https://browserstack.com/docs/local-testing/binary/errors/3001

kommt genau daher, dass man fälschlicherweise sowas wie command: BS_KEY=xyzMyKey123 oder so übergibt. Immerhin scheint auch command: --key xyzMyKey123 (also mit --key) zu funktionieren, das leuchtet mir zumindest ein wenig ein – und das liegt vermutlich weniger an Docker, als an der BS Binary.