Samsung Odyssey G5 G55C Software Update

Ich habe besagten Monitor hier hängen und heute ein Update der Firmware versucht.

Theoretisch lädt man diese als .zip runter, entpackt sie und tut sie auf 1 USB-Stick, steckt diesen hinten ins Gerät, und startet den Updateprozess aus dem Menü. Praktisch ging das allerdings nicht: „No update files found on your USB device“. Noch mal mit dem .zip versucht, auch entsprechend des laut Fehlermeldung erwarteten Namensschema umbenannt, nix. Stick neu (nicht schnell-)formatiert, immer noch nichts.

Im Internet gesucht: Es muss ein 8GB Stick sein. Es geht auch nicht jeder 8GB Stick. Keine Kabel darf dazwischen sein. Monitor erst ausschalten; der Stick wird ausschließlich beim Einschalten erkannt. Monitor komplett vom Strom trennen, weil gleicher Grund. … Alles ohne Erfolg.

Schlussendlich ging es so (allerdings ebenfalls auf einem 8GB Stick):

Quelle.

Pro-ject T1 EVO BT Review

Ich habe einen neuen Plattenspieler. Und da ich ja leider immer noch mit dem Surround Speaker Set von Teufel geschlagen bin, dachte ich, ich mache das Beste daraus, und besorge mir einen Plattenspieler mit Bluetooth. Der ist dann variabel aufstellbar, so dass man auch immer gut von oben dran kommt. Er ist auch schnell ins Arbeitszimmer gebracht, wo ich dann bei der Arbeit Platte hören kann. Usw. usf.

What Hi-Fi sagt nun vom Pro-ject T1 EVO BT Folgendes:

This five-star Pro-Ject has muscled its way onto our guide to the best Bluetooth turntables […] The Pro-Ject T1 Evo BT is an excellent example of what a turntable of this type and price can be […] Five stars? Nailed it.

Hier der Test dazu. Euronics testet eine 4.8/5, mit den Worten

Der Pro-ject T1 Evo BT ist meiner Meinung nach das ideale Gerät dafür […] Mein Fazit: Einfach gut […] Der Pro-ject T1 Evo BT macht richtig Spaß […] Ein tolles Beispiel für die Konzentration auf das Wesentliche, ohne Schnickschnack, aber mit viel Gefühl dafür, was nötig ist.

Und in der AUDIO+stereoplay 05/25 (ich hatte mir diese Ausgabe nur für dieses eine Review geholt) liest man:

Rundum sorglos: So kann’s gehen […] die Bluetooth-Wiedergabe erfüllt auch höhere Ansprüche […] Preis/Leistung: Überragend

Ich möchte diese Bewertungen um anderthalb Details ergänzen, denn mein Fazit fällt durchaus schlechter aus: Meinem Eindruck nach ist das Gerät fast unbenutzbar.

Im Detail:

  1. Der Plattenspieler setzt die Lautstärke am Ausgabegerät auf 100%. Und zwar jedes Mal, wenn man ihn verbindet. Das ist reproduzierbar mit mindestens Bluetooth-Boxen von Blaupunkt, meinem Surroundset von Teufel, In-Ears von Anker (unnötig zu erwähnen, dass diese Geräte in beliebigen anderen Setups sinnvolle Defaults nutzen). Ich habe das Gerät – nach einigen Diskussionen 🙄 – einschicken dürfen, und der Support bestätigt das außerdem mit „Audio Pro A 28“ Boxen. Nicht aber mit „Soundmatters foxl Dash 7“ Boxen oder einem „WiiM Ultra“. Und das genügt dem Support für ein „works as intended“.
  2. Darüber hinaus kann man den Plattenspieler nicht ausschalten. Bspw. der Bluetoothsender bleibt aktiv, bis man den Stecker zieht, und blinkt beharrlich vor sich hin. Auch am Tonabnehmer liegt permanent ein Signal an, so dass kleinste Luftbewegungen mit 100% Lautstärke an den Empfänger gegeben werden. Bis man diesen runtergeregelt hat, was je nach Bedienelementen auch mal ein paar Sekunden länger dauert. Selbst per Kabel verbunden, hält der Spieler sich bei Inaktivität eigentlich selbst abschaltende Boxen eingeschaltet.

Tja. Vielleicht sollte ich einfach nichts mehr bestellen. In anderem Kontext wurde ich neulich „würdest Du das Produkt empfehlen“ gefragt. Nun, nein, ich würde vom Pro-ject T1 EVO BT abraten. Ich würde sogar von Pro-ject abraten, wenn das ein offiziell akzeptables Verhalten für einen Bluetooth-Player ist – hey, immerhin ist das Basismodell ohne BT 20% günstiger! Wer den hier kauft, will genau diese Funktion. Und davon abgesehen: Euer Support hält Geräte vor, die aus dem Stand nicht (sinnvoll) kompatibel sind? Wie testet ihr denn eigentlich eure Produkte während der Entwicklung? Danke für nichts.

Update

Oha. Ich habe tatsächlich (und super schnell!) eine Antwort von Heinz Lichtenegger bekommen, seines Zeichens Chef von Pro-ject. Ich werde nicht die ganze Antwort hier bringen, die recht spontan geschrieben scheint. Aber Quinessenz ist:

Generell moechte ich auch feststellen das wir die BT Verbindung nur als die Motloesung ansehen, wenn eine Kabelverbindung mit dem LS unmoeglich ist
[…]
Wir bieten daher bewusst auch alle Plattenspieler Ohne BT Modul and. Muessen aber BT Modul Plattenspieler haben weisl der Markt verlangt
[…]
jeder kunde der ein digitales Streaming Geräte kauft wird fueher oder spaeter das eine oder ander Konnectivitatet problem oder software problem haben, dasist PC Audio Technolgie an sich anheim

(alles: sic)
Finde ich relativ harte Aussagen eines CEO über ein Modell, dessen einzige Berechtigung (als dediziertes Modell) seine BT-Funktionalität ist. Auch hart mir als Käufer gegenüber, denn ich bin besagter „Markt“, der so eine Funktionalität „verlangt“. Deshalb habe ich den gekauft. Weil Pro-ject das entsprechend bewirbt. Ist das eigentlich schon irreführende Werbung?

Update 2

Heute hat der T1 die Verbindung beendet, sich automatisch neu verbunden, und auf dann voller Lautstärke weitergespielt. Ich habe das eine Sekunde zu spät vorhergesehen, bin zwar noch aufgesprungen, aber da war da Signal schon wieder da. Ich dachte, meine Boxen explodieren. Sehr schön, nun ist also nicht nur das Einschalten maximal unentspannt, sondern auch das Hören: „Was war das? Bricht die Verbindung ab? Muss ich springen?“

Ich habe eine … „entsprechende“ Mail an Lichtenegger geschickt und werde meinen Spieler zurückgeben.

Update 3

lol. Jetzt ist es „ein bestimmter Pegel“, mit dem der T1 das Signal ausgeben würde, und der wäre ja immer gleich hoch!!1 Ich sage: Pro-ject hat keine Ahnung, wie ein digitales Signal funktioniert.

Es gibt keinen „Pegel“! Es gibt eine Abmischung der Quelle, die „dynamisch“ oder nicht sein kann, Stichwort „Loudness War“. Das hier natürlich nichts mit zu tun; diese Loudness liegt in der Waveform selbst. Die Waveform wird aber digitalisiert und dann 1:1 übertragen. Mit einer gewissen Signalstärke, ein Bluetooth-Sender sendet vielleicht weiter als ein anderer, aber das ist dem Audio-Stream, dem Bit-Stream mit Audiodaten, egal. Einen (Vor-) Verstärker wie damals™, der da vielleicht zu viel oder zu wenig Strom ausgibt, der einen definierten „Pegel“ hat, das gibt es nicht.

Aber es gibt Steuerungssignale (Common Audio Profile, CAP), mit der der Bluetooth-Sender (oder eine Fernbedienung, oder ein Soft-Touch-Bedienelement oder …) dem Empfänger sagen kann „Yo dawg, mach ma lauter“ (Volume Control Profile, VCP). Und das sendet der T1 offensichtlich, und das ist falsch.

WiX vs. ADDLOCAL

Angenommen, ich baue mit WiX einen Installer, der – neben meiner MSI – externe Abhängigkeiten in Form weiterer MSIs enthalten soll. Dann kann ich diese mehreren Installer zu einem „Burn Bundle“, zu einer „Bootstrapper Application“ zusammenführen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht, dass der Enduser selber alle inkludierten Installer so konfigurieren muss, dass das Gesamtsystem in sich kompatibel ist. Anders gesagt: Ich möchte die externen Abhängigkeiten „still“  in der von mir vorgegebenen Konfiguration isntallieren, und höchstens meinen eigenen Installer vom Enduser konfigurieren lassen.

Dafür gibt es ADDLOCAL: Eine kommaseparierte Liste von Features, die ich als Kommandozeilenparameter an den MSI-Installer der jeweiligen Abhängigkeit übergebe. Allerdings:

error WIX0365: The ‚ADDLOCAL‘ MsiProperty is controlled by the bootstrapper and cannot be authored. (Illegal properties are: ‚ACTION‘, ‚ADDLOCAL‘, ‚ADDSOURCE‘, ‚ADDDEFAULT‘, ‚ADVERTISE‘, ‚ALLUSERS‘, ‚REBOOT‘, ‚REINSTALL‘, ‚REINSTALLMODE‘, or ‚REMOVE‘.) Remove the MsiProperty element.

🙄

Lösung: Eine MST Datei, die man dem Bundle hinzufügt. Das ist quasi eine Konfigurationsdatei für MSI Installer; in diesem Fall soll sie die ADDLOCAL-Konfiguration enthalten. Man kann so eine Datei auf mehreren Wegen erzeugen, aber ich bin ja nun auch nicht mehr der Jüngste, deshalb nehme ich Orca.exe, da habe ich ein GUI:

  1. Der Orca-Installer ist Teil des Windows SDK, also das herunterladen und installieren. Installationsverzeichnis öffnen, dort (der Ordner ist nicht indiziert, die globale Windowssuche findet das also nicht 🙄) nach „orca“ suchen, dessen Installer starten und Orca installieren. Orca öffnen.
  2. Den gewünschten MSI Installer in Orca öffnen, „Transform“ Menü → „New Transform“.
  3. In der Liste links die „Property“ Tabelle öffnen, Rechts-Klick → „Add Row“, „Property“ auf ADDLOCAL, „Value“ auf die gewünschten Werte setzen.
  4. „Transform“ Menü → „Generate Transform“, als irgendwas, bspw VendorFeatures.mst speichern

In der eigenen WiX .wxs-Datei dem MsiPackage hinzufügen:

via Gaia. Crosspost auf SO. Danke, Nils.

Blu-rays unter Ubuntu abspielen

Durch eine Verkettung von Umständen habe ich ein Notebook mit Bluray-Laufwerk hier. Um damit aber auch (zumindest: kommerzielle) Blurays abspielen zu können, bedarf es entsprechender Codecs. (Fühlt sich ein wenig an wie damals™, als man die Firmware seines DVD-Laufwerks geflasht hat, um den Kopierschutz zu umgehen. Habe ich gelesen.) Unter Ubuntu 24.04 geht das wie folgt:

VLC plus Libraries installieren:

Keys von hier herunterladen, unter $HOME/.config/aacs/KEYDB.cfg ablegen, fertig.

Die Quelle spricht noch von irgendwelchen JREs, mit denen das Menü geht oder nicht geht, aber bei mir war dahingehend nichts notwendig.

.bash_aliases

Meine .bash_aliases (gekürzt um arbeitsspezifisches):

Die meisten davon werden euch egal sein – was mir egal ist 😎

IntelliJ: Repeat Until Failure

Es gab (?) da dieses Feature in IntelliJ, mit dem man einen Test wiederholen lassen konnte – bspw. bis zum ersten Fehlschlag (erste Zeile unter „Configuration“; Screenshot von hier; Klick für groß):

Hilfreich für Wackeltests.

Das habe ich fast nicht wiedergefunden, deshalb: Inzwischen ist das in einem Unter-Untermenu hinter „Modify Options“ (Klick für groß):

hth – allerdings scheint es das nicht für Cucumbertests zu geben 😭

The Warning

Apropos Musik: Kennt hier noch jemand dieses Cover?

Ging vor gut 11 Jahren rum; da war die jüngste der drei Schwestern 9 Jahre alt 😳 Letztes Jahr waren die auch in Wacken. Ich höre gerade deren aktuelles (?) Livealbum und kann gar nicht so laut drehen, wie ich möchte 😏

via

Update

Mir wurde empfohlen, ihre aktuelle Interpretation zu ergänzen – fair, denn je weiter ich ins Rabbit Hole steige, desto mehr werde ich Fan, und desto unfairer kommt mir vor, dieses „Three headed monster“ (Zitat auf YouTube) „nur“ mit dem o.g. Cover zu featuren. Das wäre dann diese Version, bzw. hier in live und noch aktueller. Andererseits finde ich das keinen starken Metallica-Song, und die haben wirklich mehr als genug wirklich gute eigene Songs, deshalb vllt. stattdessen diese „Live Sessions“-Playlist:

Zu dem initial genannten Livealbum gibbet übrigens einen Film; ich hoffe, der kommt auch hier 🤘🏻

Update 2

Ich bin etwas angefixt 🙂 Allerdings geht es nicht nur mir so:

Welcome back. This will not be your last time watching this.

lautet der Top-Kommentar unter meiner aktuellen Lieblingsshow (neben besagter Session, s.o.):

Und der Mensch hat Recht! Ich komme auf immerhin 4x in 2½ Tagen 😊 Man muss dazu auch wissen, dass es unendlich viele Shows der drei auf Youtube gibt; viele allerdings einen weniger guten Sound als diese hier haben. Nicht unbedingt schlecht, nur weniger gut. Gerade eben habe ich aber die Kandidatin für die nächsten Tage entdeckt – ebenfalls guter Sound, dazu möglicherweise noch coolere Optik:

🤘

Update 3

Mein aktueller Lieblingssong allerdings ist Narcisista, aber ich bin auch Fan von Pau 😏