EaselJS: Kickoff
So ein Blog ist ein tolles Spielzeug. Eigentlich wollte ich nur meine Tweets anzeigen. Dafür brauchte ich ein neues Theme (das alte hatte keine Sidebar^^). Das neue ist schick, aber hat da oben diesen grauen Header, für den ich eigentlich keine Verwendung habe... lange Rede, kurzer Sinn: Ich benutze es jetzt als Canvas für EaselJS, mit dem ich gerade rumspiele.
Mittelfristig möchte ich da random das anzeigen, was bei meinen Spielereien so abfällt. Bis auf weiteres muss es aber eine Abwandlung einer Demo von Mike Chambers tun.
Twitter für WordPress
Es gibt viele Plugins für WordPress, um seine Tweets anzuzeigen.
Das Problem von fast allen: Sie rufen serverseitig ab, und zwar dynamisch. Ein Problem ist das deshalb, weil Twitter die Anfragen auf 150/Stunde/IP beschränkt. Wenn man, wie ich, keinen dedizierten Server mit eigener IP hat, dann sind die 150 Requests schnell aufgebraucht. Sehr schnell. Ich habe gerade (unter der Woche, gegen 23 Uhr) etwa 7 Minuten gebraucht. Wenn das Plugin nun serverseitig die Nachrichten abruft, dann kommen also keine Ergebnisse – und darüber hinaus hängt die Seite schlimmstenfalls, weil das PHP-Skript auf Twitter wartet.
Eine schlechte Eigenschaft von vielen Plugins darüber hinaus: Sie zeigen keine Retweets an.
Mindestens das folgende Plugin umgeht die oben beschriebenen Probleme: Tweet Blender. Erstens zeigt es auch Retweets an. Dann legt es einen Cache an, und verwendet diesen, statt jedes mal Twitter anzupingen. Dieser Cache wird nach dem Laden der Seite per Javascript geholt; die Seite hängt also nicht.

Außerdem zeigt es den aktuellen Serverstatus in Bezug auf verbleibende Requests an (siehe Bild; das hat mich überhaupt erst auf das Thema gebracht); auf Wunsch auch als Nachricht für den Nutzer. Es unterstützt übrigens auch mehrere Accounts (was mir persönlich schnurz war).
Das Ergebnis seht ihr rechts; morgen (oder so) werde ich das mal ein wenig skinnen.
Blindes Huhn
Street Art
Vorsätze
Vor einiger (Achtung:) Zeit gab es einen Artikel in (genau!) der Zeit, der auch durch Facebook geisterte. Eine der Thesen dort: Langeweile sei gut, weil sie gewisse geistige Prozesse fördere, allen voran die Kreativität.
Ich teile diese Ansicht, und würde sie nicht mal auf die Kreativität beschränken; außerdem teile ich die (implizite) Aussage, dass "Langeweile" immer noch Definitionssache ist. Denkt man zum Beispiel an (das zugegebenerweise Modewort) Burnout, könnte den Betroffenen ein wenig gepflegte "Langeweile" hier und da sicher nicht schaden, dazu müssen sie hinterher nicht mal kreativer sein.
Aber wie dem auch sei, nicht zuletzt dieser Artikel ist verantwortlich für zwei meiner drei "Guten Vorsätze" für '12:
- Weniger gehetzt sein, bzw. weniger hetzen lassen. Man kann auch mal langsam zur U-Bahn gehen, statt ständig genervt von Im-Weg-Rumsteher zu sein (um nur ein Beispiel zu nennen). Wäre allgemein gut für mein Nervenkostüm.
- (Außerhalb des Büros) weniger oft online sein, insbesondere bei Facebook und Co. Statt ständig up-to-date zu sein, kann man auch mal auf der Couch liegen und "nur" Musik hören. Zum Beispiel.
- Sparsamer sein 🙂
Frohes Neues, und lest mal den Artikel!
Neue Musik
Dank Spiegel Online ist der Abend gerettet: Wenn die Sachen auf Awesome Tapes from Africa nur halb so cool sind wie Alhaji K Frimpong, dann bin ich erst mal versorgt. Und falls nicht, lege ich einfach Secret Stash's Kind of Blue auf 🙂
Remap Caps Lock in OS X
Vorweg #1: Dieser Eintrag ist zu 100% geklaut von Mac OS X Hints! Aber ich muss das Prozedere unbedingt für mich selber backupen.
Vorweg #2: Ja, man kann Caps Lock auch in den Systemeinstellungen (Tastatur -> Sondertasten) ummappen – aber nicht beliebig.
Also: Man sollte Caps Lock erst mal mit Bordmitteln (siehe oben) auf irgendwas mappen, meinetwegen CTRL. Dann erscheint die Taste in der unten beschriebenen Datei, was die Arbeit erleichtert. Dann öffne man ein Terminal und:
- navigiere
cd Library/Preferences/ByHost - kopiere die Datei, die mit ".GlobalPreferences" beginnt, in's eigene Homeverzeichnis:
cp $FILE ~/keys-binary.plist - konvertiere das Ganze in eine XML:
plutil -convert xml1 -o ~/keys-xml.plist ~/keys-binary.plist - öffne die XML, und suche nach
com.apple.keyboard.modifiermapping - Dort finde man ein Wertepaar*, bestehend aus
HIDKeyboardModifierMappingSrc(=Tasten-ID) undHIDKeyboardModifierMappingDst(=ID der Zieltaste) - Man ändere die Zuweisung nach eigenem Gusto, speichere, und konvertiere zurück:
plutil -convert binary1 -o ~/keys-binary.plist ~/keys-xml.plist - Man kopiere zurück:
cp ~/keys-binary.plist $FILE - und logge sich 1x aus.
Danach ist alles bene 🙂
*PS: Die Tasten-IDs lauten:
Caps Lock 0
Shift (Left) 1
Control (Left) 2
Option (Left) 3
Command (Left) 4
Keypad 0 5
Help 6
Shift (Right) 9
Control (Right) 10
Option (Right) 11
Command (Right) 12
Kernel Panic 16
PPS: Das Ganze unter Windows.
PPPS: Nein, ich weiß nicht, was "Kernel Panic" für eine Taste ist
FTP-Zugang zu Google Docs
Einen FTP-Zugang zu den Google Docs bietet zum Beispiel Cyberduck, und das war mir neu. Ich benutze zwar auch die Ente, aber trotzdem würde mich interessieren, ob auch andere Clients das unterstützen...?
Warum ich lieber Firefox als Safari benutze
- Im Firefox kann ich, durch Leerzeichen getrennt, zwei ursprünglich nicht aufeinander folgende Teilbegriffe in die Adressleiste eingeben, und Firefox vervollständigt trotzdem die URL aus der Chronik (Beispiel: "ama fest" liefert eine Suche bei Amazon nach Festplatten).
- Im Firefox kann ich (von Haus aus) weitere Suchmaschinen installieren.
- Der Firefox zeigt mir auch ohne Statusleiste die hinter einem Link liegende Adresse an.
- Firefox bietet mir (von Haus aus) an, RSS-Feeds zum Google Reader hinzuzufügen.
- Im Firefox springe ich mit TAB nicht nur durch "Benutzername" und "Passwort", sondern auch durch "Passwort speichern", "OK" und "Cancel".
- Firefox zeigt für noch nicht geladene Bilder einen Platzhalter an – so kann ich ggf. auch bevor die Seite fertig geladen ist einen Link klicken
- Firefox hat mehr Shortcuts (Beispiel: CMD+SHIFT+T, um den letzten Tab wieder herzustellen)
- Die Animation bei "vor" und "zurück"
- Den Download-Manager
- Die Synchronisierung von zum Beispiel Lesezeichen ist ein Witz. (Wenn mir mein Notebook neu aufgesetzt wird, ich also nicht an mein "anderes Gerät" komme, sind die Daten futsch. Genau das ist der Anwendungsfall, für den ich den Firefox-Server bräuchte!)


