Symfony: “ResourceNotFoundException” mit custom error page

Folgendes Phänomen:

Wenn ich einen internen Fehler in einem Bundle provoziere (bsplw. durch Referenzieren eines nicht existenten Partials in einem Template), wird mir mein Error Template angezeigt.

Wenn ich allerdings eine nicht existente Route öffne (bsplw. http://example.com/does/not/exist), bekomme ich eine ResourceNotFoundException und eine NotFoundHttpException. Die NotFoundHttpException kann man ignorieren, so lange die ResourceNotFoundException noch da ist – das Internet schickt einen hier gerne auf den falschen Pfad und verweist auf Routingprobleme. Die ResourceNotFoundException tritt aber im Twig auf, wenn ein Template nicht gefunden wird. Dann stürzt alles ab, und die NotFoundHttpException kann nicht abschliessend behandelt werden.

Zum Debuggen kann man sich Symfony\Bundle\TwigBundle\Controller\ExceptionController.findTemplate() ansehen. Wenn das Template dort korrekt gefunden wird, sollte man sich dieses Template ansehen, wenn es von einem anderen Template erbt, muss auch dieses auffindbar sein.

Generell würde ich für custom error pages von der Beerbung von Bundle-Templates abraten.

Composer vs. CamelCase

Composer legt Bundles in lowercase benannten Ordnern ab:

Namespaces möchte man aber in CamelCase (hier: “Acme”) haben:

Was man jetzt wissen muss: Trägt man das Bundle in einen PSR-0-Autoloader ein, dann geht das nicht:

, da PSR-0 die Datei unter einem Dateipfad sucht, der dem Namespace entspricht (deploy/vendor/server/Acme/LocaleBundle), “Acme” aber zu “acme” wird. Unter OS X kein Problem, wenn das Dateisystem caseinsensitive ist (scheint der default zu sein? Kann mich da irren), auf einem Server aber schwierig :-) Lösung:

1. Lowercase namespaces

Will man nicht.

2. Unterverzeichnisse nutzen

mit

in der composer.json. Kann man machen, bläht aber die Verzeichnis- (und damit die Projekt-) Struktur unnötig auf.

3. Einen eigenen Autoloader schreiben

:-)

4. PSR-4

Kurz vor Redaktionsschluss noch reingekommen: PSR-4 mit

Vorteil von PSR-4, wenn ich’s richtig verstanden habe: Die Dateien können irgendwo liegen; der Namespace wird unabhängig vom Verzeichnisbaum nur durch die Angaben im PHP-Code vorgegeben. Empfehlenswert ist aus Übersichtsgründen eine Struktur, die sich trotzdem am Namespace orientiert, aber man muss zumindest auf den Case keine Rücksicht mehr nehmen.

PHP auf der Kommandozeile

PHP auf eine andere Version (bsplw. die des MAMP) umbiegen (in der .bash_profile):

Wo liegt die php.ini?

Wo liegt das Verzeichnis für Erweiterungen?

Alle geladenen Module:

Ist ImageMagick verfügbar?

To be completed!